Aktuelle Rubrik:  Allgemein / Review
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wilde pferde SCREENING

18. August 2012  um 21 Uhr

PhRasen der Dressur – Heilsversprechungen pt II DER FILM
ist eine Untersuchung der Bewegungen des Alltags, der kleinen Gesten, die über sich hinaus auf größere Zusammenhänge verweisen. Auf Glaubensmuster, Rituale, Konditionen und verschiedene Wirklichkeitsauffassungen, welche Realitäten schöpfen.

Was sind die Heilsversprechen, von denen sich mein Handeln ableitet?
Wie weit kreieren diese Versprechen Wirklichkeit?
Was sind die Wechselwirkung von Glaubens- und Schaffensprozessen: Wie macht man Glauben und wie glaubt man dem Gemachten?
Braucht das Handeln Rhythmus, um zum Ritus zu werden?
Wie viel Fiktion steckt in einer Formel?
Wann ist dann Zukunft, Vergangenheit und jetzt ?

Ein thematischer Schwerpunkt bei der Inszenierung ist das Verhältnis zwischen Akteuren und Publikum, zwischen Masse und Einzelnem, zwischen dem Hier und dem Dort.

Was sind die gegenseitigen Erwartungen und wieweit bedingen sie sich gegenseitig?
Wie kann man das Früher und Später, im Handeln, in ein Jetzt umwandeln, dass das Publikum somit aktiv Teil des Geschehens wird?

wilde pferde – das sind acht junge Künstler und Künstlerinnen, die in unterschiedlichen Bereichen arbeiten: Tanz, Schauspiel, Choreographie, Philosophie, Komposition, Raum-, Licht- und Kostümgestaltung. Und darüber hinaus: Interdisziplinär. Kollektiv. Manchmal Interaktiv. Immer im Austausch mit den eigenen Erwartungen und Klischees.

www.achtungwildepferde.wordpress.com