Über uns

Zur Geschichte des Vereins, Stand Sommer 2011.

Neuere Entwicklungen sind über auf dieser Website präsentierte Aktivitäten, über  Facebook und das Projekt ZENTRALWERK zu erfahren.

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Vereinskonzept_friedrichstadtZentral e.V.

Das friedrichstadtZentral ist eine ehemalige Buchbinderei in der Dresdner Friedrichstadt, die heute von Kulturschaffenden, Tänzern, Musikern, Architekten, Geisteswissenschaftlern, Filmemachern, Licht- und Sounddesignern und anderen Künstlern als Atelier und Arbeitsstätte genutzt wird. So ist das friedrichstadtZentral seit 2006 zu einer Kulturstätte geworden, in der Performances, Konzerte und Diskussionsrunden regelmäßiger stattfinden. Motto: Wir lassen das stattfinden, was wir gern selbst sehen und erleben möchten. Hauptveranstaltungsraum: 400qm-Halle mit Industriecharme und Soundqualität. Auch das ganze Haus, bis hin zum Garten, kann bespielt werden.

Die Mitglieder des Vereins setzen angesichts der Vielfalt der professionellen Profile ihr künstlerisches Potenzial in die Realisierung von interdisziplinären Projekte ein. In Anlehnung an die Historie des Ortes als Fabrik ist das Selbstverständnis des Vereins das einer Kulturwerkstatt, geprägt durch die enge und regelmäßige Zusammenarbeit der Mitglieder und aufbauend auf Vernetzung und Austausch. So führen wir ambitionierte und sozial wertvolle Projekte durch. Schon der Name des Vereins (friedrichstadtZentral) impliziert den Wunsch, den kulturell eher „vergessenen“ Stadtteil zu beleben und Kontakte zwischen Kulturschaffenden und Bürgern im Stadtteil und in der Stadt zu knüpfen.

Beispielhaft für den Aufbau neuer Kontakte in diesem Bereich ist das vom friedrichstadtZentral e.V. organisierte Friedrichstadt-Gespräch, welches im Sommer 2010 stattfand. Unser Verein übernahm damals die Organisation eines Treffens zum Thema Raumnutzung in der Friedrichstadt und lud verschiedene Initiativen dazu ein. Diese waren riesa efau (Kulturverein des Stadtteils), Historische Friedrichstadt, Volkssolidarität, ExWoSt (Eigentümerverein), Outlaw (Gesellschaft für Kinder und Jugendhilfe), schokofabrik (Architekturbüro) und das Stadtplanungsamt.

Z. Bsp. Jahresprojekt 2011-12: Was ist ein KuPaPa?

Ergebnis dieses Treffens und weiterer Initiativen sind gute Verbindungen zum Stadtplanungsamt und eine Kooperation mit ExWoSt. Die ExWoSt unterstützt seitdem beispielsweise das aktuelle Projekt unseres Vereins mit dem Titel „KuPaPa“. Dieses wird außerdem vom Kulturamt Dresden und der Kulturstiftung des Feistaates Sachsen gefördert. Der Name steht für den vollständigen Projekttitel “Kultur Parkplatz Pate – was ist privat, was ist öffentlich?”.

Die Veröffentlichung unseres ehemaligen „privaten“ Gartens in einen “öffentlichen” Parkplatz hat uns dazu veranlasst, die Thematik von privaten/öffentlichen Lebens- und Kulturräumen für den Zeitraum von einem Jahr zu erforschen. Die Idee der monokulturellen Nutzung wollen wir durch „KuPaPa“ stören oder besser: die Fläche zu neuem Leben erwecken. Mit dem Erwerb einer Patenschaft ermöglichen die Förderer die Weiternutzung der ehemaligen Gartenfläche als Kulturraum. Jeder Kalendermonat ist für den Zeitraum von einem Jahr nun einem bestimmten Thema in Bezug auf Lebens- und Kulturräume gewidmet.

mehr Infos zu KuPaPa

Z. Bsp. einmal jährlich: Festival SICHT/BETON/UNG

Einmal im Jahr organisieren wir im Rahmen der Tanzwoche Dresden das Festival SICHT/BETON/UNG: an diesem Tag finden im ganzen Haus Performances statt und es werden Installationen verschiedener Art gezeigt. Am 24. April 2011 fand die Veranstaltung unter dem Motto „Das Canaletto Syndrom“ statt. Wir beschäftigten uns mit dem Mythos unserer Stadt und hinterfragten dabei unsere Stellung in dieser Stadt. Auch unsere Gäste wurden dazu eingeladen sich mit diesen Fragen zu beschäftigen.

 

Fazit

Wir stehen für ein Lebens- und Arbeitsumfeld, in dem sich das Sozialleben und die kreative Arbeit gegenseitig befruchten oder ergänzen.
In dem vielfältigen Arbeits- und Sozialumfeld, das wir uns über die letzten Jahre in unserem Haus erarbeitet haben, sowie durch unsere kulturelle
Vereinsarbeit, die das ganze Stadtviertel mit einbezieht, sind die idealen Voraussetzungen gegeben, um gesunde soziale Strukturen und kulturelle
Vielfalt zu erreichen bzw. zu erhalten und vor allem zu leben.